Unser pädagogisches Konzept

 

„Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran!

Denn für Menschen wie sie ist das Reich Gottes."

Markus 10, 14

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 07:30 Uhr bis 15:30 Uhr. 

Freitags ist die Großtagespflege geschlossen. 

Ziel der pädagogischen Arbeit

Die Grundlage unseres pädagogischen Handelns richtet sich nach § 22 des Kinder- und Jugendschutzgesetzes (s. Anhang).

Um Familien zu unterstützen, bieten wir Ihnen eine qualitative Betreuung in Form einer Großtagespflege und stehen Ihnen bei erzieherischen Fragen beratend zur Seite.

 

 

Wir achten auf die Individualität eines jeden Kindes.

Dies beinhaltet die Entwicklung der Sprache, der Motorik, sowie sozialer Kompetenzen und der Kreativität. 

 

Durch genaues Beobachten und Erleben unserer Umwelt, fördern wir das Bewusstsein der Kinder für ihre Umgebung, in der sie lernen sich zurecht zu finden. 

Dabei legen wir viel Wert auf das persönliche Erfahrungserlebnis des Kindes. Mit Wasser, Sand, Matsch, Blättern, Kastanien und allem, was die jeweilige Jahreszeit hergibt zu spielen, sowie mit verschiedensten Materialien und Fingerfarben frei zu experimentieren ist für die Entwicklung der Kinder von großer Wichtigkeit. Dazu gehört ebenfalls das spielerische Entdecken von Tönen und Musik.

 

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist außerdem der christliche Glaube

und das Vermitteln von biblischen Werten:

Jeder Mensch ist einzigartig, gewollt und geliebt. 

Gemeinsam schauen wir uns biblische Geschichten an, singen christliche Lieder, danken Gott z.B. für den Tag, unsere Freunde und das Essen und entdecken Gottes wunderschöne Schöpfung in der Natur und in Kinderbüchern.

 

Außerdem ist uns wichtig, dass jedes Kind eine gute Eingewöhnungsphase durchläuft und es nach seinen Bedürfnissen eine gute Bindung zu uns als Tagesmutter aufbaut (s. "Berliner Modell").


Unser tagesablauf

07:30 – 08:45 Uhr  Bringzeit

 

09:00 Uhr            Frühstück

 

09:30 Uhr            Morgenkreis 

 

                          Freispiel / Angebote / Spielen im Garten

 

11:30 Uhr              Mittagessen

 

12:00 - 12:15 Uhr    Erste Abholzeit

 

12:15 – 14:15 Uhr     Mittagsruhe

 

14:15 – 15:30 Uhr    Freispiel & Snack / Abholzeit

Gesunde ernährung und bio-beitrag

 

Wir legen großen Wert auf eine gesunde, ausgewogene und kindgerechte Ernährung. Täglich kochen wir frisch mit Bio-Lebensmitteln, größtenteils vegetarisch. Fleisch oder Fisch bieten wir ca. einmal pro Woche in guter Qualität an.

Für die Bio-Kost berechnen wir einen kleinen Zusatzbeitrag von 12€ im Monat.

die Eingewöhnung (Berliner Modell)

 

Die Eingewöhnung ist ein Qualitätsstandard und wird über einen Zeitraum von ungefähr 4 Wochen in Begleitung eines Elternteils, bezugspersonenorientiert und abschiedsbewusst durchgeführt.

 

Der Prozess der Eingewöhnung erfordert Zeit, Geduld und einen regelmäßigen Austausch zwischen Eltern und der Tagesmutter, um den jeweiligen Bedürfnissen des Kindes möglichst gerecht werden zu können. 

In der Eingewöhnungszeit sollte dem Kind deshalb unbedingt die Gelegenheit gegeben werden, sich allmählich und im Beisein einer Bindungsperson mit der Tagesmutter und der neuen Umgebung vertraut zu machen. 

Ziel einer behutsamen Eingewöhnung muss es sein, dass das Kind – ausgehend von der sicheren Basis seiner primären Bindungsperson – die zunächst fremde Umgebung der Kindertageseinrichtung kennenlernen und zu seiner Bezugserzieherin Vertrauen fassen kann.

Denn: Nur mit  beruhigtem Bindungssystem (das Kind fühlt sich sicher) können sich Kinder in außer-familiärer Umgebung frei bewegen und stressfrei Bildungsangebote nutzen.

( Quelle: "frühe Kindheit" 2/15)

 

Bindungstheorie

 

"Bindung bezeichnet die spezifische emotionale Verbindung zwischen zwei Personen über Raum und Zeit. In der Entwicklungspsychologie bezeichnet die sichere Bindung die Qualität der Bindung, die das Baby zu seiner Bezugsperson entwickelt. Der Wunsch des Babys nach einer sicheren Bindung ist dem Baby angeboren, daher wird es sich nach Möglichkeit eine sichere Bindungsperson suchen, die ihm Schutz, Pflege und Unterstützung zukommen lässt.“

(Quelle: SAFE nach K.H.Brisch)

 

 

Elternpartnerschaft

 

Die offene, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern, vom ersten Moment an, ist uns sehr wichtig.

Durch die intensive Eingewöhnungsphase haben die Eltern die Möglichkeit, unsere Arbeit hautnah mit zu erleben.

Eltern sind die Experten für ihr Kind, ihre Aussagen sind von großer Bedeutung und geben wichtige Hilfen für unser Verstehen und Handeln. Auch die Eltern sollen sich bei uns wohl fühlen, ihr Kind gern zu den Alstertaler Königskindern bringen!

Zwischen Tagesmutter und begleitendem Elternteil entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis, das für die zukünftige Zusammenarbeit von großer Bedeutung ist.

Gleichzeitig wird den Eltern ein Einblick in die pädagogische Arbeit vermittelt.

Kinder spüren, wie die Eltern und die Tagesmutter aufeinander zugehen.

Ein offener und sorgsamer Umgang untereinander ist eine wichtige Basis für die Arbeit mit dem Kind.

Dies erfordert auch nach der Eingewöhnungsphase einen regelmäßigen Austausch.

Vieles wird bei der täglichen Übergabe besprochen.

Es gibt jedoch auch immer wieder die Möglichkeit für ein gewünschtes Elterngespräch.

Erziehungsauftrag

 

§ 22 Kinder – und Jugendhilfegesetz

 

Grundsätze der Förderung

 

(1) Tageseinrichtungen sind Einrichtungen, in denen sich Kinder für einen Teil des Tages oder ganztägig aufhalten und in Gruppen gefördert werden. Kindertagespflege wird von einer geeigneten Tagespflegeperson in ihrem Haushalt oder im Haushalt des Personensorgeberechtigten geleistet. Das Nähere über die Abgrenzung von Tageseinrichtungen und Kindertagespflege regelt das Landesrecht. Es kann auch regeln, dass Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen geleistet wird.

 

(2) Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege sollen

 

1.   die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern,

 

2.   die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen,

 

3.   den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

 

 

(3) Der Förderungsauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. Er schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln ein. Die Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientieren und seine ethnische Herkunft berücksichtigen.